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19.10.17 Lions Spende

EDB-Gemeinschaftsactivity am Lionstag 2017
Am 19.Oktober 2017 überreichten die Organisatoren der Lions Clubs

Micheline Aebersold GolayManuel Frey-Wettstein
Centennial-Beauftragte D102E Koordinator EDB_Gemeinschaftsactivity

unserem Verein EinDollarBrille einen grossen Check von CHF 120'000.-
Herzlichen Dank an all die Lions Clubs die an dieser Aktion und zu diesem Erfolg beigetragen haben.

28.03.2017 Vortrag bei Scuola Vivante

19.10.17 Wir feiern !

Wir engagieren uns!

Wir engagieren uns!

Lions und EDB im Einsatz

EDB-Gemeinschaftsactivity am Lionstag 2017

Wie ihr wohl alle erfahren habt, sind durch unsere EDB-Gemeinschaftsactivity am Lionstag mehr als CHF 120'000 zusammengekommen. Diesen Erfolg möchten wir durch Übergabe eines entsprechenden Check's durch die beteiligten Lionsclubs an den Verein EinDollarBrille Schweiz feiern.

Zu diesem Zweck lädt der VereinEinDollarBrille Schweiz eine Delegation aller an der Activity engagierten 22 Clubs zu einem Apéro ein:

Donnerstag 19.Oktober 2017, 19 Uhr im
Optikergeschäft Berling, Limmatquai 134, 8001 Zürich (beim Central).

Mit Lionsgruss

Micheline Aebersold Golay
Centennial-Beauftragte D102E
Manuel Frey-Wettstein
Koordinator EDB_Gemeinschaftsactivity

12.10.17 World Sight Day

Die EinDollarbrille beteiligt sich am World Sight Day am 12. Oktober 2017.

24.07.17 Jugendliche aus aller Welt bei EDB CH !

Am 24. Juli 2017 begrüssten wir 24 Jugendliche aus aller Welt in der Jugi in Rapperswil zu einer Info-Veranstaltung über die EinDollarBrille. Mit grossem Interesse haben die jungen Leute die Ausführungen von Jürg Messerli und Martin Kürsteiner verfolgt. In reger Teilnahme haben sie die Herstellung der Brillen auf der Biegemaschine verfolgt.

Organisiert und ermöglicht wurde das Treffen durch den Lions Club Bachtel.

07.07.17 Spendenerfolg Lions Day!

Die Biegemaschine

Die Biegemaschine

...wurde von allen Besuchern bestaunt

Der Spendenerfolg ist grossartig, mehrere Zehntausend Franken wurden gespendet!

Die Lions Clubs Tag für das Projekt OneDollarGlasses in Zürich und Umgebung war ein voller Erfolg!

Der Verein EinDollarBrille Schweiz bedankt sich ganz herzlich bei den Lions Clubs für das grosse Engagement. Die Spenden werden wir zielgerichtet einsetzen.

10.06.17 Nationaler Lionstag

Schweizweiter Aktionstag zum 100-Jahr-Jubiläum der Lions Clubs International

An zahlreichen prominenten Standorten in der Stadt Zürich und Umgebung konnten Sie die Herstellung der EinDollarBrille mit der einfachen Brillenfabrik/Biegemaschine mitverfolgen. Lesen Sie hier den Zeitungsartikel dazu.

10.06.17 Nationaler Lionstag

28.03.2017 Vortrag bei Scuola Vivante

Die Scuola Vivante unterstützt die Menschen darin, zu werden, wer man im Grunde seines Wesens ist . Sie bietet den Kindern und Jugendlichen Raum, ihre Talente zu entdecken, ihre Fähigkeiten zu bilden, ihre Fertigkeiten zu erproben und so als gereifte und mutige Persönlichkeiten ihr Leben und die Welt zu gestalten.

Es ist ein zentrales Anliegen der Scuola Vivante, sich für die Vielfalt des Lebens einzusetzen, eine gerechte Welt, den Dialog der verschiedenen Kulturen und den sorgsamen Umgang mit der Erde. Seit April 2010 gehört die Scuola Vivante dem weltweiten Netzwerk der UNESCO-assoziierten Schulen an. 2013 wurde die Scuola Vivante vom Schweizer Schulpreis mit dem Sonderpreis "Nischenschule" ausgezeichnet.

Am Di. 28. März 2017 wurde EDB-CH von einer Schülerin für einen Vortrag über unser Projekt eingeladen. Sie hörte im Radio vom Preis "Gutes Beispiel Bayern", den Martin Aufmuth für seine Vision erhielt und wollte diese Informationen der ganzen Klasse zugänglich machen.

04.02.17 Biegeworkshops

Wiederum fand am Samstag 4.2.17 im Schulhaus Uster ein Biegeworkshop statt. Unter fachkundiger Anleitung von Jürg Messerli und Martin Kürsteiner konnten die Lions Club Mitglieder eigene Brillen herstellen. Schauen Sie sich das Resultat hier an. Sind Sie auch interessiert an einem Workshop teilzunehmen?

31.01.17 Interview mit Max Steiner, Bolivien

Max Steiner

Max Steiner

gründete 2000 eine soziale Jugendstiftung in Bolivien, der Heimat seiner Ehefrau. Er baute mehrere Jugendherbergen auf, die auch Spanischkurse sowie Reisen anbieten. Die Stiftung ist in der Gesundheitsprävention aktiv. Seit 2013 unterstützt Max Steiner das Projekt der «EinDollarBrille».

Max Steiner lebt seit 16 Jahren in Bolivien. Der Schweizer gründete dort eine Jugendsozialstiftung und war auch Honorarprofessor für Internationale Entwicklung und Beziehungen an der Universität in Santa Cruz. Heute koordiniert er das Projekt der EinDollarBrille in Bolivien.
Dieses Interview wurde von SRF DOK aufgezeichnet.

SRF DOK: Wie kamen Sie auf das Brillenprojekt?
Max Steiner:
Ich habe Martin Aufmuth, den Erfinder der EinDollarBrille , vor 4 Jahren in Deutschland kennengelernt. Ich war dort an einem Studienaustausch am Institut für Geografie der Uni Erlangen dort arbeitete er als Lehrer.

Was hat Sie überzeugt, sich selbst in diesem Projekt zu engagieren?
Im Gesundheitssystem Boliviens gibt es genau in diesem Bereich eine Lücke. Schätzungsweise über 150 000 mehrheitlich indigene Einheimische sehen nicht gut und die Gebiete, in denen sie leben, sind medizinisch nicht gut versorgt. Das Brillen-Projekt ist mobil, die Brillen sind bezahlbar 1 Dollar eben und die Produktion bringt Beschäftigung. Das hat mich überzeugt und ich wurde Martin Aufmuths Länderverantwortlicher für Bolivien.

Wie gross ist die Nachfrage nach der Brille?
Das Erstaunliche ist, dass manche Betroffenen oft gar nicht wissen, dass sie nicht gut sehen. Bei den Kindern merken es dann manchmal die Lehrer. Doch wir treffen monatlich 1500, oft sogar gegen 2000 Menschen aller Altersklassen, deren Sehvermögen eingeschränkt ist. Nach dem Sehtest passen dann unsere Optik-Assistenten durchschnittlich bis zu 1200 Brillen an, als Lese-, Weitsicht- oder auch Sonnenbrillen. Denn hier in Bolivien sind Sonnenbrillen sehr wichtig wegen der hohen UV-Strahlung. Besonders in den Berggebieten der Anden auf über 4000 Metern oder auf der Sonneninsel draussen im Titicacasee.

Ein wichtiger Aspekt des Brillenprojekts ist, dass die Brillen vor Ort hergestellt werden und dass Arbeit geschaffen wird. Wie bilden Sie Leute aus und wieviele Menschen sind in Bolivien mittlerweile als Brillenproduzenten tätig?
Aus Deutschland werden uns die Biege-Tische, Werkzeuge, Edelstahldrähte und Kunststoffschläuche in bester Qualität geliefert. In den Armenvierteln und abgelegenen Bergdörfern haben wir erste Trainings mit Menschen gemacht, sie waren meist arbeitslos. Wir suchten gezielt solche Frauen und Männer, die kunstgewerbliche Fähigkeiten haben. Wer diese Auswahl bestanden hat, erhält eine drei- bis vierwöchige Schulung mit deutschen Technikern. Das macht den angehenden Produzenten grossen Spass. Es sind heute 13 Produzenten, die meisten sind Frauen, und sie knacken bald die Marke von 25 000 Brillen pro Jahr.

Was verdienen sie?
Gut, aber gewollt auch unterschiedlich. Gerade junge Mütter arbeiten gerne Teilzeit. Die Löhne können bis maximal umgerechnet auf 400 Franken steigen durchaus das Gehalt eines Schullehrers.

Wie kommt die EinDollarBrille bei den lokalen Augenärzten und Optikern an? Entsteht da nicht eine problematische Konkurrenz durch dieses Projekt?
Das dachten wir auch und suchten uns deshalb von Anfang an den richtigen Partner: Das Fachinstitut für Augenoptik ISSEM. In der Praxis zeigt sich nun, dass wir uns in allen Anstrengungen voll ergänzen. Die Augenärzte haben ihre Praxen nur in den wenigen Grossstädten, und die Optiker sitzen alle zusammen an wichtigen Einkaufsstrassen im Zentrum. Wir erreichen aber jene Menschen, die noch nie mit ihnen in Kontakt kamen. Sobald wir ein grösseres Augenproblem erkennen, vermitteln wir diese Patienten an den Augenarzt und den Optiker sie haben nun mehr Zulauf. So haben wir nun bereits viele Freunde gefunden, die unser Projekt unterstützen.
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Sie vertreten das Projekt in Bolivien, ist eine Ausweitung geplant?
Ja, ich habe die Ehre, Koordinator für ganz Süd- und Mittelamerika zu werden. Mexiko, Brasilien, Peru, Kolumbien, Ecuador... Da gibt es viel zu tun! Wir haben das Ziel, bis im Jahr 2020 auf diesem Kontinent 50 000 Brillen zu produzieren, und damit eben so vielen Menschen mit Sehschwächen zu helfen.
Es ist eine grosse Herausforderung, in einem Entwicklungsland Sozialprojekte organisatorisch hinzubekommen. Wenn ich das wachsen sehe, befriedigt und motiviert mich das sehr!

12.11.16 Suppentag Herrliberg

ökumenische Suppentag

ökumenische Suppentag

Jürg Messerli und Luciano Cestonato präsentieren das Projekt

Am 12. November fand in der Gemeinde Herrliberg der traditionelle ökumenische Suppentag statt. Die gesamten Einnahmen, sowie die Kollekten der katholischen und reformierten Kirche wurden EDB Schweiz und einem anderen gemeinnützigen Projekt in der Schweiz gespendet. Gleichzeitig konnten Jürg Messerli und Luciano Cestonato das Projekt den interessierten Personen präsentieren. Es freut uns natürlich sehr, dass wir von einigen Herrlibergern eine Spende zugesagt bekommen haben.

06.11.16 Marketingkonzept der HSG

Jürg Messerli

Jürg Messerli

die Kunst des Brillenbiegens

Am 6. November fand in weiteres Biegetraining in Zürich statt, bei welchem unsere Biegetrainer Jürg Messerli und Martin Kürsteiner einige Fortgeschrittene und auch einige Anfänger in die Kunst des Brillenbiegens einführen konnten. Studenten der HSG St. Gallen haben ebenfalls am Biegetraining teilgenommen. Diese werden im Rahmen eines Vorlesungs-Projekts ein Marketing-Konzept für uns erstellen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind bereits gespannt!

29.10.16 Social Innovation Summit Zurich

Axel Arnholdt

Axel Arnholdt

riesiges Interesse

Am 29. Oktober wurde EDB Schweiz an den Social Innovation Summit Zurich eingeladen um gemeinsam mit anderen Organisationen über den Weg zu einer besseren Welt zu diskutieren. Axel Arnholdt durfte einen Vortrag halten, unsere Biegetrainer Jürg Messerli und Martin Kürsteiner haben die Biegemaschine an unserem Stand vorgestellt und Barbara Booker hat die Interessierten mit vielen Informationen versorgt. Das Interesse war riesig und es haben sich einige gute Kontakte daraus ergeben.

Martin Aufmuth

Erfinder der EinDollarBrille

Martin Aufmuth ist der Erfinder der EinDollarBrille und Gründer und 1. Vorsitzender des Vereins EinDollarBrille e.V., D-Erlangen.

Getrieben von der Idee, eine Brille mit Materialkosten von einem Dollar für Menschen in ärmeren Ländern anzubieten, entwickelte er eine Biegemaschine, die auch von einfachen Leuten bedient werden kann. Den ersten Praxistest bestand diese Biegemaschine dann im April 2012 in Uganda, wo er das erste Team einheimischer Arbeiter ausbildete und rund 500 Menschen mit Brillen versorgte.

Im Jahre 2015 wurde der Verein EinDollarBrille Schweiz gegründet, mit dem Ziel die Idee EinDollarBrille in der Schweiz bekannt zu machen und um eigene Projekte zu realisieren.